9 Tipps fürs Home Office

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zu Hause arbeiten

Von zu Hause arbeiten klingt toll, nicht wahr? Ganz gemütlich am heimischen Schreibtisch sitzen und arbeiten. Aber, oh je, alleine sich morgens in Richtung Laptop zu bewegen, fällt schwer. Und sitzt man endlich da, fallen einem plötzlich 127 Sachen ein, die man „eben mal kurz“ noch erledigen möchte. Und wow, Soziale Medien sind erfunden worden! Die muss man ja gleich mal erkunden. Dann ist es Mittag und du hast Hunger und eigentlich noch gar nichts geschafft. Aber am Nachmittag wird natürlich alles besser – oder auch nicht …

Was also tun, um die Home Office-Zeit effektiv zu nutzen? Hier ein paar Tipps:

1. Feste Arbeitszeiten

Acht Stunden sind acht Stunden. Im Home Office ist man geneigt, später anzufangen, viele Pausen einzulegen und dann, um das schlechte Gewissen zu kompensieren, bis spät abends zu arbeiten. Der erste Schritt ist 8 Stunden festzulegen, in denen man wirklich arbeitet und sich dran zu halten. Das Einplanen von Pausen gehört natürlich auch dazu.

2. Fester Arbeitsplatz

Es klingt so schön, sich auf das Wohnzimmersofa zu setzen und gemütlich mit dem Laptop auf dem Schoß loszulegen. Es gibt nur ein Problem: Was machst du normalerweise auf diesem Sofa? Dich entspannen, richtig. Darauf bist du also konditioniert. Es wird dir daher schwerfallen, dort in den Arbeitsmodus zu kommen. Wichtig ist, dir einen festen Ort einzurichten, an dem du dich leicht konzentrieren kannst. Auch wenn du kein Arbeitszimmer hast, solltest du dir einen Platz suchen, der dir wenig Ablenkung bietet und dich in den Arbeitsmodus bringt.

3. Technik einrichten

Du bist startbereit, doch kannst dich nicht ins Intranet einloggen? Solche Dinge sind ärgerlich und hemmen jede Motivation. Was hilft: alles vorher testen. Sich die Help Service-Nummern, die man evtl. braucht, bereitlegen.

4. Hose anziehen

Kein Witz! Zieh dich auch zu Hause so an wie auf der Arbeit. Auch das bringt dich in den Arbeitsmodus. Du wirst sehen, wie viel das alleine schon ausmacht!

5. Ablenkungen entfernen

Ich kenne viele Selbstständige, die das Internet an ihrem Arbeitscomputer gekappt haben, damit sie gar nicht erst in Versuchung kommen, den Tag zu vertwittern. Alternativ bieten manche Router eine Zeiteinstellung fürs Internet. Das ist eigentlich als Kindersicherung gedacht, kann man aber prima umfunktionieren. Fürs Handy gibt es ebenfalls Zeitbeschränkungs-Apps, falls man die Zeit da gern verdaddelt. Es wird am Anfang wehtun, aber ist sehr effektiv!

6. Prokrastinationsgründe erforschen

Wenn du lieber staubsaugst, als weiter an deinem Projekt zu arbeiten, kann das auch andere Gründe haben. Das Phänomen Prokrastination, also Aufschieberitis, kennen wir alle. Dahinter können verschiedene Dinge stecken wie:

  • Angst davor, es nicht gut genug zu machen
  • und damit auch Angst vor negativen Reaktionen,
  • Unsicherheit, wie man weitermachen sollte.

In diesem Artikel findest du mehr Tipps und Infos dazu. Wichtig ist, dass du dir die eigentlichen Gründe für dein Ablenkungsbedürfnis bewusst machst. Nur so kannst du sie in einem zweiten Schritt aus dem Weg schaffen.

7. Mentale Einstimmung

Gerade noch am Frühstückstisch und mit 2 Schritten plötzlich umschalten? Das ist schwierig. Was hilft, ist, sich darauf einzustimmen. Gerade wenn du hibbelig bist und weißt, dass du dauernd vom Stuhl aufspringen wirst, tut dir eine Meditation am Anfang gut. Die bringt dich runter, zu dir selbst und in eine gute Konzentration, die du dann nutzen kannst.

Was zusätzlich hilft, ist, einen Plan für den Tag aufzusetzen. Mit kleinsten Arbeitsschritten und Pausen. So sitzt du nicht vor einem Aufgabenberg, sondern kannst jeden kleinen Schritt nacheinander abhaken und fühlst dich wohl und produktiv dabei. Mache dir das zum täglichen Ritual.

8. Kurze Pausen

Der Mensch kann sich nur eine bestimmte Zeit konzentrieren. Außerdem sollte man, gerade bei einem Bürojob, mindestens einmal pro Stunde aufstehen und sich bewegen. Wenn man das tut, wird das Zappeln auch weniger. Schaue einfach, wie oft du so eine Pause brauchst. Vielleicht ist es jede halbe Stunde, bis du wirklich im Flow bist und es dann flutscht. Probier’s aus!

9. Kommunikation mit anderen

Gerade als Angestellter einer Firma ist eine geographische Distanz auch oft eine soziale Distanz. Man fühlt sich abgeschnitten vom Geschehen, das Arbeitsumfeld fehlt. Was tun? Kontaktiere deine Kollegen und sprich mit ihnen die heutigen Aufgaben ab. Rufe sie an, wenn du etwas von ihnen brauchst. Das ist viel persönlicher als einfach eine E-Mail zu schicken. Und schon klappt das auch wieder mit der Verpflichtung, deine Arbeit zu erledigen. Du arbeitest Dinge, die du von anderen bekommst ab und schickst sie anderen, die auf deine Arbeit warten. Die Personen, denen du mit deiner Arbeit hilfst, rücken so wieder in den Vordergrund.

Mit unseren Challenges helfen wir Menschen dabei, Rituale zu entwickeln, mit denen sie endlich etwas in ihrem Leben ändern können. Darin enthalten sind Achtsamkeitsübungen, Workouts, Ernährungstipps und Coachings. Erfahre hier mehr.