Bitterstoffe – bitter macht fitter

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Bitterstoffe sind gerade in aller Munde. Doch was verbirgt sich hinter dem Hype? Und sind sie wirklich so gut für unsere Gesundheit?

Was sind Bitterstoffe?

Mit Bitterstoffen schützt sich die Pflanze vor Fressfeinden. Sie kommen z.B. in den folgenden Lebensmitteln vor:

  • In Blattsalaten wie Eisbergsalat oder Chicorée
  • In Artischocken und Grapefruits
  • In Gewürzen wie Ingwer, Fenchel, Zimt oder Schwarzkümmel
  • In Heilkräutern wie Bärlauch, Löwenzahn, Enzian oder der Mariendistel

Beispiele für Bitterstoffe

Es gibt verschiedene Arten von Bitterstoffen. Sie alle haben gemein, dass sie bitter schmecken.

Cynarin
Der Bitterstoff Cynarin kommt vor allem in Artischocken vor. Er regt die Verdauung an und ist bei Völlegefühl, Blähungen und anderen Verdauungsbeschwerden ein gutes Heilmittel. Überdies hat es eine schützende Wirkung für die Leber.

Flavonoide
Es gibt verschiedene Arten von Flavonoiden. Kräuter, die Flavonoide enthalten (z.B. Salbei, Johanniskraut, Thymian oder Ringelblume), werden bei Leber- und Herzbeschwerden, sowie bei Durchblutungsstörungen und Depressionen eingesetzt.

Das z.B. in der Artischocke enthaltene Silymarin ist ein Gemisch von verschiedenen Flavonoiden. Es wirkt entzündungshemmend, besitzt antioxidative Eigenschaften und schützt die Leber.

Gingerole
Gingerole sind in Ingwer enthalten. Sie verursachen den scharfen Geschmack der Knolle. Durch sie werden mehr Verdauungsenzyme ausgeschüttet, die dem Magen-Darm-Trakt guttun. Ebenso wirken sie schmerzlindernd und entzündungshemmend.

Naringin
Der Bitterstoff Naringin kommt vor allem in Grapefruits vor. Das durch die Verdauung entstehende Naringenin hat eine antioxidative Wirkung. Auch senkt es den Cholesterinspiegel und wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Lactucin
Bitter schmeckende Blattsalate wie Chicorée oder Eisbergsalat weisen Lactucin auf. Dieser Bitterstoff wirkt beruhigend und schmerzlindernd.

Geschichte der Bitterstoffe als Nahrungs- und Heilmittel

Bis ins 20. Jahrhundert hinein nahmen wir noch täglich große Portionen an Bitterstoffen, z.B. in Form von Salaten, zu uns. Doch sind sie in den letzten 50 Jahren nach und nach aus unserer Nahrung verschwunden und in Vergessenheit geraten. Das liegt u.a. an unserer Ernährungsweise (Fertigprodukte, z.B. Salatdressings) und auch an der Art, wie unsere Lebensmittel produziert werden. So sind aus vielen Pflanzen die Bitterstoffe weggezüchtet worden, da wir den bitteren Geschmack nicht mehr sehr mögen.

Im Ayurveda und in der Traditionellen Chinesischen Medizin wurden Bitterstoffe immer schon eingesetzt. Auch im europäischen Mittelalter galten Bitterstoffe als Heilmittel. Von Hildegard von Bingen ist z.B. folgendes Zitat überliefert:
Wenn du gesund und kräftig bist, wirst du erstaunlicherweise noch gesünder und kräftiger, und deine Kräfte werden auf diese Weise gefestigt. Und wenn du krank bist, richtet es dich auf wunderbare Weise auf und macht dich stark, wie wenn die Sonne an einem trüben Tag durchbricht.“
Naturheilkundler des 19. Jahrhunderts griffen dieses Erbe der vorherigen Jahrhunderte auf und bewahrten es.

Die Wirkung von Bitterstoffen

Bitterstoffe haben eine Wirkung auf verschiedene Bereiche des Körpers. Hier ein paar Beispiele:

Verdauung
Bitterstoffe regen die Produktion von für die Verdauung wichtige Sekrete im Magen, in der Galle und anderen Organen an. Auf die Zufuhr von Bitterstoffen reagiert der Körper mit einer erhöhten Speichel- und Magensaftproduktion. Damit wird die Nahrung gründlicher und schneller verarbeitet als ohne Bitterstoffe.

Immunsystem
Durch die Einnahme von Bitterstoffen werden auch für das Immunsystem wichtige Stoffe produziert. Dazu gehören Gallenflüssigkeit, Magensäfte und Insulin.

Heißhungerbremse
Bitterstoffe senken das Verlangen nach Zucker, sie können also den Heißhunger auf Süßes stillen, was gerade Menschen hilft, die abnehmen möchten. Man nimmt sie da am besten vor jeder Mahlzeit und bei Heißhungerattacken ein. Bitterstoffe geben dem Körper auch schneller das Gefühl, satt zu sein. Auch Fette können so besser verarbeitet werden.

Säure-/Basenhaushalt
Bitterstoffe helfen dabei, überschüssige Säure im Körper zu reduzieren und auszuleiten. Sie bringen den Säure-/Basenhaushalt wieder ins Gleichgewicht.

Fazit

Bitterstoffe wirken! Egal, ob Du unter Appetitlosigkeit, Aufstoßen, Blähungen, Magenkrämpfen, Verstopfung oder Völlegefühl leidest. Und sie wirken ganzheitlich! Sie stärken Dein Immunsystem und wirken anregend, wenn Du Dich schlapp fühlst. Manche können auch bei Hautunreinheiten helfen. Es ist also höchste Zeit, Bitterstoffe in Deine Ernährung zu integrieren!

BALANCE Bitterstoffe enthält eine hochdosierte Mischung an Bitterstoffen, z.B. Cynarin, Gingerole, Silymarin und Flavonoide. Darüber hinaus enthält es den von livinflow patentierten Zellschutzkomplex. So wirkt es nicht nur bei der Verdauung und Magen-Darm-Beschwerden, sondern stärkt zusätzlich das Immunsystem. Da BALANCE Bitterstoffe den Heißhunger vertreibt, ist es ein fester Bestandteil in unserem Abnehmprogramm. Erfahre hier mehr.