Challenges – der neue Trend!

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Ob man an Planking oder Ice Buckets denkt, jeder hat schon mal was von Challenges gehört, die sich rasant verbreiten. Egal, wo man hinschaut, gibt es sie. Challenges sind in aller Munde. Und das zurecht.

Challenges in den Social Media

Mit dem Siegeszug der Social Media steigt auch die Zahl der viralen Challenges. Der absolute Überflieger dabei war die Ice Bucket Challenge im Jahr 2014. Erinnerst du dich daran? Auch viele Prominente filmten sich dabei, wie ihnen ein Kübel Eiswasser übergekippt wurde. Ziel der Challenge war, auf die Krankheit ALS aufmerksam zu machen. Den Sog dabei konnte man gut spüren, da diese auch gleich weitere Prominente dazu aufforderten, es ihnen gleichzutun und Geld an die ALS-Association zu spenden.

Zuerst berichtete eine US-amerikanische Fernsehsendung darüber, dann begannen Golfer sie zu übernehmen, die wiederum ein Eishockey-Team ansteckten. Über Social Media verbreitete sie sich dann rasant um den Erdball.

Die Aktion war in jeder Hinsicht erfolgreich. 190 Millionen Euro kamen so zusammen. Durch die nun möglich gewordene weitere Erforschung der Krankheit konnte jetzt ein Gen entdeckt werden, das bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielt.

Diese Challenge hat der ganzen Welt gezeigt, dass solche Aktionen Spaß machen, einen Sog kreieren, bei dem man zum Mitmachen verleitet wird, und so einem guten Zweck dienen können, ohne langweilig zu sein.

Psychologische Hintergründe von Challenges

Challenges sind natürlich kein neues Phänomen. Früher sprach man eher von Wetten, und was Wetten in einem auslösen ist hinlänglich analysiert worden:

Schon als Kinder tun wir das spielerisch: „Wetten, dass ich schneller bin als du?“ Damit testen wir unsere Grenzen und die des Gegenübers aus und messen uns mit anderen. Alle Sportarten, bei denen Menschen gegeneinander antreten, basieren auf diesem Verhalten. Wenn man die Challenge geschafft hat, folgen Stolz, Lob und Bewunderung, und das tut einfach nur gut!

Challenges machen unser Leben auch spannender. Sie mischen unseren Alltag auf eine sehr erfrischende Weise auf. Denn so oft wie in Kindertagen begegnen uns Wetten dieser Art nicht mehr. Das Schöne ist: es ist und bleibt ein Spiel. Ohne Leistungsdruck macht man etwas Neues, einfach nur um es auszutesten, positive Gefühle wieder zu erleben und sein Selbstbewusstsein dadurch zu stärken.

Warum funktionieren 30-Tage-Challenges so gut?

Genau das macht die 30-Tage-Challenges so attraktiv. Während Challenges mit Prominenten spätestens nach einem Jahr wieder abflauen, gibt es diesen langlebigeren Trend: den der individuellen 30-Tage Challenges. Das bedeutet, dass man an eine Challenge online oder mit seinem Freundeskreis ausmacht (z.B. jeden Tag 10 Sit-ups) und als Beweis dafür jeden Tag ein Bild von sich in seinen Social Media postet.

Laut der Therapeutin Amy Morin zeigen Studien, dass unser Gehirn Aufgaben in unmittelbare oder „irgendwann“-Deadlines unterteilt. Dabei fallen die unmittelbaren Deadlines in den Zeitraum von 30 Tagen. Dadurch wird dieses Ziel von unserem Gehirn priorisiert. Deadlines, die weiter weg liegen, werden erst einmal nach hinten geschoben. Längere Challenges sind daher nicht sinnvoll, da das Ergebnis aufs Gleiche herauslaufen würde. Dies belegt sie auch aus ihrer eigenen Erfahrung heraus.

30-Tage-Challenges funktionieren laut Morin aus folgenden Gründen besonders gut:

  • Man hat keine Zeit für Ausreden. 30 Tage sind schnell rum und man kann keinen einzigen Tag aufholen.
  • Schnelle Fortschritte = schnelle Resultate. Diese motivieren wiederum.
  • „Es sind nur 30 Tage“ – das kann man sich immer vor Augen führen, wenn gerade der Anfang doch etwas schwerfällt.

Schließlich gibt es da noch den Flow, in den wir fallen, wenn wir etwa eine Sport- oder Meditationschallenge machen. Flow ist der Zustand, in dem wir richtig in etwas eintauchen, wie Kinder beim Spielen (siehe auch unseren Artikel Der Flow – mit allen Sinnen im Jetzt). Dieser ist vergleichbar mit einer Trance, da im Flow ebenfalls Glückshormone ausgeschüttet werden. Abgesehen davon, dass diese Zustände auch sehr gut für die Gesundheit sind, möchten wir solche Flows so oft wie möglich erleben. Das bieten die 30-Tage-Challenges und auch deshalb bleiben wir am Ball. Challenges machen glücklich!

Vorteile von Challenges

Es hat noch weitere gute Gründe, dass solche Challenges voll im Trend liegen: Da ist erst einmal die Tatsache, dass es schwer ist, seine Gewohnheiten zu ändern. Der innere Schweinehund ist da einfach mächtiger. Doch warum hat dieses Fabelwesen eine so große Macht über uns? Was hinter Aufschieberitis steckt, haben wir in unserem Artikel zu diesem Thema ausführlich beschrieben.

Zusammengefasst sind das 3 Faktoren:

  • Man weiß nicht, wo und wie man anfangen soll und lässt es daher bleiben.
  • Man hat Angst vor der Veränderung.
  • Man hat immer mal wieder Ansätze gemacht und dann doch die Motivation wieder verloren.

Solche Challenges wiederum bieten einem die Lösung für genau diese Stolperfallen:

  • Challenges geben einem Plan und Struktur, man muss sie nur ausführen
  • Sie sind so aufgebaut, dass man leicht in die Veränderung kommt, ohne sich zu überfordern.
  • Die Community, egal ob on- oder offline, spornt einen an, durchzuhalten.

Auch Amy Morin empfiehlt 30-Tage-Challenges genau aus diesen Gründen. Die meisten ihrer Patienten können die Motivation nicht aufbringen, um wirklich etwas an ihrem Leben zu ändern. Außerdem haben viele Angst davor, dass sie sich damit zu viel zumuten.

Die 30-Tage-Challenges von livinflow

livinflow hat die Wirkung und Anziehungskraft von Challenges erkannt. Ab Februar findest du im Shop die erste Auswahl. Mit livinflow kannst du dein Leben auf spielerische Art und Weise ändern. Schluss mit Zwang und Verboten! Der Fun-Faktor, der Flow, in den du reinkommen wirst und die Community in deinen Social Media wird dich anfeuern. So packt dich der Ehrgeiz. So fühlst du dich gut. Und so kannst du endlich lang ersehnte Dinge in deinem Leben ändern!

Die Challenges basieren weiterhin auf unserem ganzheitlichen Plan: Nur, wenn du Bewegung, Achtsamkeit, gesunde Ernährung und Coaching in dein Leben integrierst, wirst du dein Leben wirklich ändern und ein erfülltes Leben führen können. Die Challenges bieten täglich je nach Programm ein Video (aus den Bereichen Bewegung, Achtsamkeit oder Coaching) bzw. ein Rezept. Sie dauern 30 Tage, damit du dir dadurch auch Routinen antrainierst, die du danach unabhängig weiterführen kannst. Je mehr unterschiedliche Challenges du machst, umso mehr wirst du ein gesundes, glückliches Leben führen.

Also, auf in den Flow mit livinflow! Es ist nie zu spät für eine Veränderung!