Dankbarkeit – eine Liebeserklärung an das Leben

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Meditation

Es kostet nichts dankbar zu sein, und doch ändert es einfach alles.

Dankbarkeit ist eine Liebeserklärung an das Leben

Selbst wenn es manchmal nicht so aussieht, haben wir ziemlich viele Gründe dankbar zu sein. Doch vieles halten wir im Laufe der Zeit für selbstverständlich und wir sind uns gar nicht mehr bewusst, was wir da Wertvolles haben, sei es materiell oder immateriell. Oft merken wir das erst, wenn wir etwas verlieren. Sei es den Partner, die Gesundheit, den Job, das Dach über den Kopf etc.

Zu oft fokussieren wir uns auf die Dinge, die nicht richtig laufen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass die Dinge, die Situationen, die Emotionen, denen Du Aufmerksamkeit schenkst, Deine Energie lenken werden. Oft kann man sich ganz bewusst entscheiden, worauf man sich nun konzentriert. Was wählst Du?

Versuche, Dir am Tag eine Minute Zeit zu nehmen und Dir bewusst zu machen, wofür Du dankbar sein kannst. Vor dem Schlafengehen tut dies besonders gut. Denn wenn Du mit einem guten Gefühl einschläfst, wirst du auch mit einem guten Gefühl aufwachen.

Ein Dankbarkeitstagebuch eignet sich hierfür wunderbar. Es hilft Dir dabei, den Fokus auf die positiven Aspekte des Lebens zu legen. Schreibe Dir jeden Morgen bzw. jeden Abend mindestens 5 Dinge auf, für die Du dankbar bist. Darunter können natürlich auch Personen sein.

Eine andere Idee: Klebe dir Post-Its an den Badezimmerspiegel: „Wofür bin ich heute dankbar?“ oder „Das Leben liebt mich“.

Eine kleine Geschichte

Hier eine passende Geschichte von der Website www.newslichter.de, leicht abgewandelt:

Eines Tages kam der Lehrer in die Klasse und kündigte einen Überraschungstest an. Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das er wie üblich mit der Rückseite nach oben hinlegte. Dann forderte er seine Schüler auf, die Seite umzudrehen und zu beginnen. Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte des Blatts. Der Lehrer stellte dazu folgende Aufgabe:

„Schreibt bitte auf, was ihr dort seht.“

Die Schüler waren verwirrt, begannen aber mit ihrer Arbeit. Am Ende der Stunde sammelte der Lehrer alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen. Danach lächelte er und sagte:

„Ich wollte euch eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert – und das Gleiche geschieht in unserem Leben. Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.

Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern – die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder, die wir jeden Tag sehen …

Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme, den Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund …

Diese dunklen Flecken sind aber sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, dennoch sind sie es, die unseren Geist beschäftigen und trüben.

Nehmt die schwarzen Punkte wahr, doch richtet eure Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in eurem Leben und teilt es mit anderen Menschen!“

Dankbarkeit kann man lernen

Da wir es nicht gewohnt sind, auch die guten Dinge zu sehen, bedarf es etwas Übung. Doch die gute Nachricht ist, Dankbarkeit kann man lernen. Denn: Dankbarkeit sieht nicht andere Dinge, sondern sieht Dinge anders.

Hier eine kleine Übung:

Stelle Dich in jedes Zimmer Deiner Wohnung.

Sieh Dir alles ganz genau an.

Was hältst Du für selbstverständlich: Ist es die Heizung? Das Wasser? Das Telefon? Das Dach? Die doppelverglasten Fenster?

Stelle Dir jetzt vor, diese Dinge hättest Du nicht. Was würde das für Dein Leben bedeuten?

Wird Dir bewusst, wie viel Glück Du hast, das dies für Dich alltäglich ist?

Wird Dir bewusst, wie viele Menschen dazu beigetragen haben müssen, dass Du so leben kannst, wie Du lebst?

Sei einfach dankbar. Für das, was Du hast. Das tut gut.

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