Die 10 größten Schlafmythen

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Wenn wir an unseren Schlaf denken, können wir bestimmt alle viel berichten. Und auch über die vielen Ratschläge, die wir in unserem Leben schon darüber gehört haben. Einige davon sind allerdings nur Mythen. Wir geben Dir heute endlich die wahren Antworten!

Bevor wir Dir allerdings die Wahrheit präsentieren, teste Dich doch mal selbst und finde heraus, welche Aussagen Du für Dich als wahr oder falsch empfindest:

  1. Schlafstörungen führen manchmal in die Depression.
  2. Mittagsschlaf ist gesund.
  3. Man kann sich „gesundschlafen“.
  4. Es gibt den Schönheitsschlaf.
  5. Wer nachts aufwacht, hat eine Schlafstörung.
  6. Mindestens sechs/sieben/acht Stunden Schlaf müssen es schon sein.
  7. Schweres und spätes Essen fördert Schlafprobleme.
  8. Durch Sport am Abend schläfst Du schlechter.
  9. Schäfchen zählen hilft beim Einschlafen.
  10. Wenn man gähnt, ist man müde.

Und? Was denkst Du, wie viele dieser Mythen der Wahrheit entsprechen?
Die Antworten dazu erhältst Du jetzt.

1. Führen Schlafstörungen manchmal in die Depression?

Ja, das kann, muss aber nicht passieren. Jedoch sind Schlafstörungen, die den Alltag beeinträchtigen, immer ernst zu nehmen, denn diese können zu Depressionen führen. Gerade, wenn Schlafstörungen länger anhalten, können sie die Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Außerdem können gerade Schlafstörungen auf eine Depressionserkrankung hinweisen.

2. Ist ein Mittagsschlaf sinnvoll und gesund?

Ja. Tatsächlich fällt unser Körper durch den Biorhythmus nachmittags in ein natürliches Tief, weshalb es sinnvoll sein kann, einen Mittagsschlaf zu halten, um wieder neue Energie zu tanken. Allerdings kann der Mittagsschlaf auch ein Warnsignal vom Körper auf eine ernsthafte Krankheit sein.

3. Kann man sich gesundschlafen?

Ja. In einer Studie wurden Probanden mit Viren besprüht. Die Probanden, die danach direkt Schlafen durften, infizierten sich weniger mit den auf sie gesprühten Viren, als der Teil, der sich nicht ausruhen konnte. So wurde herausgefunden, dass bei regelmäßigem Schlafentzug oder bei häufigem Schlaf unter sieben Stunden das Risiko für grippale Infekte stark erhöht ist.

4. Gibt es den Schönheitsschlaf?

Ja. In der Tat empfinden wir ausgeschlafene Gesichter als schöner und attraktiver, aber nicht nur das. Schlaf ist generell für unser Aussehen und unser persönliches Wohlbefinden wichtig. Denn wer viel bzw. ausreichend schläft, dem fällt es leichter, sein Wohlfühlgewicht zu halten oder gar zu erreichen. Aber auch Hautunreinheiten und Wunden heilen nachts im Schlaf besser, da zu dieser Zeit die Hautregeneration auf Hochtouren läuft.

5. Leidet man unter einer Schlafstörung, wenn man nachts aufwacht?

Nein. Das bestätigen vor allem Schlafexperten. Denn jeder menschliche Körper hat nächtliche Wachphasen. Wir wachen schätzungsweise pro Stunde viermal auf. Laut Studien können wir zudem drei Minuten in der Nacht wach sein, ohne uns am nächsten Morgen daran erinnern zu können. Nur an die Wachphasen, die über diesen drei Minuten liegen, können wir uns erinnern.

6. Muss man wirklich mindestens sieben Stunden schlafen?

Ja. Jeder Körper ist anders, daher hängt die ideale Schlafdauer natürlich vom Individuum ab. Allerdings sollte sie bei Erwachsenen 7 Stunden nicht unterschreiten, denn dann steigt das Risiko für Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Herzerkrankungen.

7. Fördert schweres und spätes Essen Schlafprobleme?

Ja. Es empfiehlt sich, mindestens vier Stunden vor dem Schlafengehen zu essen, wobei die abendliche Mahlzeit zudem nicht die größte des Tages sein sollte.

8. Hilft uns das Schäfchenzählen beim Einschlafen?

Ja. Tatsächlich kann uns das Schafezählen beim Einschlafen helfen. Tagsüber erlebt man viele Eindrücke, sieht ständig etwas Neues und ist somit nie gelangweilt. Beim Schlafen jedoch ist es wichtig, dass wir in einen langweiligen Zustand der Monotonie kommen, der uns durch das Schafezählen definitiv gewährleistet ist. Jedoch geht das mit allen Gedanken, die eintönig sind.

9. Beeinträchtigt Sport am Abend unseren Schlaf?

Ja. Grundsätzlich ist an Sport natürlich nichts auszusetzen und immer empfehlenswert. Allerdings wird durch Sport unser Körper erhitzt. Beim Einschlafen sollte die Körpertemperatur jedoch langsam absinken, was durch zu späten Sport schwieriger und langwieriger ist, weshalb sich nächtlicher Sport tatsächlich negativ auf das Einschlafen auswirken kann.

10. Ist man tatsächlich immer müde, wenn man gähnt?

Nein. Wenn wir müde sind, atmen wir flacher und brauchen mehr Sauerstoff. Durch das Gähnen werden die Muskeln des Brustkorbes und des Zwerchfells ausgedehnt, weshalb mehr Luft in die Lunge kommt. Jedoch kann man nicht behaupten, dass das Gähnen immer mit der Müdigkeit zusammenhängt, denn es ist auch ein soziales Signal. Auch Du hattest dieses Phänomen bereits bestimmt, dass Du nur gähnen musstest, weil Du es bei einem anderen gesehen hast. Das bedeutet dann natürlich nicht gleich, dass Du auch müde bist. Aber grundsätzlich ist Gähnen ein Anzeichen für Müdigkeit.

Das waren unsere 10 Mythen zum Thema Schlaf. Waren viele dabei, von denen Du bereits gehört hast? Oder konnten wir Dir sogar einiges Neues zeigen und erklären? Und bei wie vielen Vermutungen lagst Du richtig? Das kannst Du uns gerne in einem Kommentar auf Facebook oder Instagram erzählen.

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