Waldbaden

0
Entspannung

Einfach abtauchen in die Ruhe des Waldes, raus aus der permanenten Geräuschkulisse, rein ins grüne Leben. Der Geist kann zur Ruhe kommen. Klingt gut, oder?

Das japanische Shinrin-yoku

Waldbaden ist ein Begriff, der im japanischen Shinrin-yoku bedeutet. Genau übersetzt heißt dies: Wald-(Luft-)Bad. Schon Anfang der Achtziger führte das japanische Landwirtschaftsministerium Shinrin-yoku ein und förderte ein millionenschweres Forschungsprogramm, um die medizinische Wirkung des Waldbadens nachzuweisen. Bereits vor zwölf Jahren eröffnete dann das erste Zentrum für „Waldtherapie“ in Japan. Inzwischen bieten Japanische Universitäten eine fachärztliche Spezialisierung in „Waldmedizin“ an. Bis zu fünf Millionen Japaner nutzen jedes Jahr die angelegten Wege des Nationalen Erholungswaldes von Akasawa.

Allerdings gibt es auch hier immer mehr Anhänger, es gibt Bücher, Internetseiten und Blogs zum Thema Waldbaden. Seit 2018 kann man sogar eine Ausbildung zum Kursleiter für Waldbaden absolvieren. Auf der Insel Usedom entstand 2018 der erste anerkannte Heilwald in Europa. Dort findet man Entspannung und kann sein ganzheitliches Wohlbefinden stärken, zudem herrscht dort noch das Küstenklima der Ostsee, was gerade für Asthmageplagte eine Wohltat ist.

Was genau ist eigentlich Waldbaden?

Beim Waldbaden tauchen wir in den Wald ein. Wir sind langsam unterwegs, machen immer mal Rast und ruhen. Wir versuchen entspannt zu atmen und die Atmosphäre des Waldes sinnlich wahrzunehmen – unsere Sinne auf eine eigene Erlebnisreise zu schicken, den Wald zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen und zu schmecken. Es muss gar kein besonderer Wald sein, ein einfacher Wald um die Ecke reicht da schon aus.

Immer wieder werden störende Gedanken auftauchen, doch auch hier werden wir versuchen, wie bei einer Meditation, die Gedanken und unsere Achtsamkeit auf den Wald zu lenken. Zum Beispiel auf den Geruch des Laubes oder das Gefühl von Moos unter den Füßen.

Die täglichen Aufgaben, die wir uns geschaffen haben, ein stückweit loszulassen und das Gedankenkarussell zu stoppen, scheint uns heutzutage immer schwerer zu fallen. Nicht umsonst machen wir Yoga, meditieren, üben Achtsamkeit, erlernen spezielle Entspannungstechniken oder gehen ins Fitnessstudio. Selbst wenn wir in der Natur unterwegs sind, tun wir etwas anderes als einfach nur die Natur mit Achtsamkeit genießen. Wir wandern, joggen, fahren Mountainbike, klettern, oft auch noch mit Musik im Ohr.

Unsere Verbindung zur Natur ist aber in uns allen. Das Rauschen der Blätter im Wind, das Vogelgezwitscher, das Summen der Bienen, das Plätschern eines Waldbaches, der Geruch nach Erde und Holz, der Anblick grüner Wiesen, Bäume und Pflanzen ist ein Fest für den Geist und den Körper. Es gibt so viele wundervolle Sinneseindrücke, die Deiner Seele dabei helfen, sich auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren und zur Ruhe zu kommen. Bereits nach einer Stunde im Wald sinken der Blutdruck und der Puls. Der Wald wirkt entschleunigend.

Durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird unser Immunsystem gestärkt. Unser Körper produziert aufgrund der in der Waldluft enthaltenen Terpene verstärkt so genannte Killerzellen, die gegen Krebs wirken. Studien haben ferner ergeben, dass sich durch den Aufenthalt im Wald Angstzustände, Depressionen und Wut verringern, Stresshormone abgebaut werden und die Vitalität steigt.

Also: einfach mal ab in den Wald und eintauchen. Für den Geist und den Körper. Für ein besseres Wohlbefinden. Für Dich und Deine Seele.

Interessiert Dich das Thema? Dann ist der Artikel Orte der Stille auch was für Dich. In allen livinflow-Programmen sind Achtsamkeit und Meditation ein wichtiges Element, um wieder zu der Ruhe zu finden, die uns im Alltag abhandengekommen ist. Denn es ist hinlänglich bekannt, dass Stress zu Rückenproblemen, Schlafstörungen und Übergewicht beiträgt. Unser Nahrungsergänzungsmittel RELAX hilft Dir zusätzlich auf natürliche Weise beim Entspannen. Mit den livinflow-Programmen kommst Du der Natur wieder ein Stück näher, und damit auch zu Dir selbst.

Kommentieren Sie den Artikel

Geben Sie bitte Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein