Warum gemeinsames Kochen und Essen gesünder ist

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gemeinsam essen

Hach, der Alltag. Schnell abends was in die Mikrowelle geworfen und auf der Couch vor dem Fernseher verschlungen. Wer kennt das nicht …
Der Trend geht jedoch hin zum gemeinsamen Kochen und Essen, egal ob mit dem Partner, der Familie, Freunden oder Gleichgesinnten. Und das ist gut so.

Zu Hause kochen

Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass man regelmäßig selbst zu Hause kocht. Doch die Vorteile liegen auf der Hand, denn abends nach der Arbeit Kochen ist:

  • Stress-Therapie
  • Achtsamkeits-Meditation
  • und Flow-Moment

in einem.

Wenn Du regelmäßig zu Hause kochst, wird Dein Gehirn automatisch die Gedanken an den stressigen Tag abschalten. Dieses Abschalten von der Arbeit, auch „psychological detachment“ genannt, ist sehr wichtig, denn dadurch:

  • verbessert sich Deine Lebenszufriedenheit
  • reduziert sich Dein Stress
  • bist Du ausgeglichener
  • kannst Du am nächsten Tag wieder erholt zur Arbeit gehen.

Dazu kommt noch der gesundheitliche Aspekt: Wer zu Hause kocht, spart Geld, Kalorien, Zucker und Fett, denn man befasst sich automatisch mit den Zutaten, die man verwendet. Das beginnt schon damit, dass man sich deutlich häufiger frisches Gemüse kauft und zubereitet. Eine Studie der University of Michigan hat genau das bestätigt: junge Erwachsene, die häufig selbst zu Hause kochen, ernähren sich in der Regel gesünder als Gleichaltrige, die das nicht tun.

Gemeinsam kochen

Warum gemeinsam kochen? Na klar, es macht Spaß! Vor allem durch das Gemeinschaftsgefühl: man bereitet zusammen leckeres Essen vor, ist umgeben von lieben Menschen, tauscht sich mit ihnen aus und kommt auf andere Gedanken. Gemeinsam Zeit verbringen ist schön und man bekommt so nebenbei die sozialen Streicheleinheiten, die man braucht und die der Fernseher eben nicht bieten kann.

Es ist besonders der soziale Aspekt, der einem guttut. Aber man kann so auch etwas dazulernen, z.B. Delegieren oder die Zusammenarbeit mit anderen. In so einem zwanglosen Rahmen kann man mal Dinge ausprobieren und herumexperimentieren, bevor man diese Strategien im beruflichen Alltag anwendet.

Wenn man mit anderen zusammen kocht, wird eine gesunde Ernährung noch leichter. Zusammen kochen macht also glücklich und gesund. Gleiches gilt für gemeinsames Essen.

Gemeinsam isst man weniger allein

Die Vorteile von Essen in Gesellschaft sind in unzähligen Studien nachgewiesen worden. Hier ein paar Beispiele:

  • Gemeinsames Essen fördert die Zusammengehörigkeit, denn man fühlt sich mit den anderen am Tisch verbunden.
  • Wenn die Familie zusammen isst, lebt sie gesünder. Mehr Obst und Gemüse und generell gesündere Nahrung wird aufgenommen, der Griff zu Ungesundem ist seltener und das Risiko für Übergewicht bei Kindern geringer, so das Ergebnis einer Studie an der Universität von Illinois.
  • Gemeinsam Essen beugt auch Essstörungen vor, wie eine Studie der Universität von Minnesota herausfand.
  • Wenn Arbeitskollegen zusammen zu Mittag essen, verbessert sich der Zusammenhalt und die Zusammenarbeit. Das hat ein Forscherteam der Cornell University anhand einer Untersuchung von Feuerwehrteams herausgefunden. Die Teams, die zusammen kochten und aßen, stachen bei diesen Eigenschaften positiv heraus.

Gemeinsam kochen und/oder essen hat also viele gesundheitliche Vorteile. Der Grund dafür ist eigentlich logisch: Denn so hat der Mensch jahrtausendelang gelebt.

Also, iss zusammen mit Deiner Familie, koche mit Deinem Partner, lade Freunde ein, besuche Koch-Events, sei kreativ!

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